Lebensdaten Gottfried Kölwels
 

1889

Gottfried Kölwel wird am 16. Oktober als sechstes Kind des Kaufmanns und Färbermeisters Gottfried Kölwel und der Gastwirtstochter Theresia (geb. Schmid) in Beratzhausen geboren

1895

Eintritt in die Werktagsschule Beratzhausen

1910

Erster, erst 1982 wiederentdeckter Gedichtband „Im Frührot“

1913

Förderung durch Martin Buber, Kölwel wird Mitarbeiter der Zeitschriften „Die Aktion“, „Jugend“, „März“, u.a.

1914

Veröffentlichung des Gedichtbandes „Gesänge gegen den Tod“

1915

Volksschullehrer an der Münchner Luisenschule

1916

Bekanntschaft mit Franz Kafka und Rainer Maria Rilke

1927

Versetzung in den zeitlichen Ruhestand, Tätigkeit als freier Schriftsteller, Eheschließung mit Rosa Niedermayer, genannt „Indy“

1930

Versetzung in den dauernden Ruhestand

1931

Aufenthalt in Berlin, Empfehlung Kölwels an den Insel–Verlag durch Thomas Mann

1933

Kölwel ist zusammen mit Georg Britting und Florian Seidel

auf der Ostmarkschau in Berlin vertreten

1935

Aufführungsverbot des Schauspiels „Franziska Zachez“ im

Schauspielhaus der Kammerspiele München

1949

Verleihung der Ehrenbürgerwürde des Marktes Beratzhausen

1951

Erster Preis der Gesellschaft zur Förderung des Schrifttums

1952

Verleihung des Kunstpreises für Literatur der Stadt München

1956

Verleihung der Nordgau–Ehrenplakette für Dichtung der Stadt Amberg

1958

Gottfried Kölwel stirbt am 21.März nach einem Herzinfarkt in München, Urnenbeisetzung am Friedhof von Gräfelfing

 

 

 

 

Quellen: Richard Prechtl, Manuskript „Lebensdaten G. Kölwels“, 1988

              Joachim Pöppel, Gottfried Kölwel. Ein Schriftsteller zwischen

              Beratzhausen und München, Hemau 2002